Mittwoch, November 21, 2018
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Events richtig bewerben – Was auf keinen Fall fehlen darf

Wer ein Event plant und auf ein volles Haus hofft, kommt um umfangreiche Werbemaßnahmen nicht herum. Hier gibt es vielfältige Optionen, die man nach Möglichkeit auch ausreizen sollte, um viele Menschen zu erreichen. Wir wollen an dieser Stelle die wichtigsten vorstellen.

Werbung auf Social Media Kanälen

Heutzutage sollten Unternehmen in jedem Fall auf diversen Social Media Plattformen vertreten sein. Welche das sind, kann je nach Zielgruppe variieren. Facebook sollte aber immer dabei sein. Events sollten in den Kanälen beworben werden, im Falle von Facebook sollte dabei auch eine entsprechende Veranstaltung erstellt werden. Der Vorteil: Die User können diese ganz einfach, mit nur zwei Klicks, mit ihren Freunden teilen. Sie betreiben dann eine virtuelle Mund zu Mund Propaganda. Letzteres kann sich auch außerhalb des Internet verbreiten – in nicht zu unterschätzendes Marketinginstrument. Im zum Event zugehörigen Facebook Post können die Nutzer auch dazu aufgefordert werden, die Personen, mit denen sie die Veranstaltung besuchen wollen, zu verlinken. Gegebenenfalls kann man dies, als kleinen Anreiz, auch mit einem Gewinnspiel verbinden. So könnte man zum Beispiel freien Eintritt oder einen Gratis Drink unter den Kommentierenden verlosen.

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Instagram eignet sich hingegen sehr gut für das Hochladen eines virtuellen Flyers für die Veranstaltung. Um neugierig zu machen, kann man auch Photos als kleinen Teaser darauf, was die Besucher erwartet, posten. Das können zum Beispiel Bilder aus der Vorbereitungsphase sein oder auch ein Throwback Bild einer vergangenen Veranstaltung, wenn es sich um eine Event Reihe handelt.

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Events richtig planen (c)Bigstockphoto.com/172485968/viewapart

Informationen auf der Website

Websites treten in letzter Zeit (dank Social Media) als Online Medium der Wahl etwas in den Hintergrund. Dennoch nutzen viele Menschen die Website eines Unternehmens, um zuverlässige Hintergrundinformationen zu bekommen. Eine Website lässt hier deutlich ausführlichere Beschreibungen als in einer Social Media Präsenz zu. Falls es sich bei der Veranstaltung um ein Musik Festival handelt, können hier zum Beispiel weitere Informationen über die auftretenden Künstler bereit gestellt werden.

Werbung in der „echten“ Welt

Werbung im Internet zu machen ist zwar unumgänglich, reicht aber nicht aus. Auch mit der Anbringung von Plakaten und Verteilung von Flyern in der Region kann man viele Menschen erreichen. Hier sollte man aber strategisch vorgehen. Plakate bieten sich vor allem an Orten an, an denen Menschen nicht einfach nur schnell vorbei gehen, sondern etwas Zeit verbringen. So sind zum Beispiel Bushaltestellen oder Bahnhöfe gut geeignet. Während die Anwesenden auf ihr jeweiliges Beförderungsmittel warten, lassen sie die Blicke schweifen und haben ausreichend Gelegenheit, die Plakate in Ruhe zu studieren. Flyer sollte man vor allem dort verteilen, wo sich möglichst viele Menschen der angepeilten Zielgruppe aufhalten. Wer zum Beispiel Teenager ansprechen will, kann nachmittags in der Nähe von Bekleidungsgeschäften für junge Mode mit Flyern bereit stehen. In der heutigen Zeit lassen sich Flyer bereits zu sehr günstigen Preisen drucken.

Bei passender Zielgruppe: Radiowerbung

Auch Radiowerbung bietet sich als Medium an, das lohnt sich jedoch nur, wenn die Zielgruppe alt genug ist, um Auto zu fahren, aber nicht so alt, dass sie wahrscheinlich nur noch selten selbst fährt. Die Werbung sollte unbedingt zu Uhrzeiten geschaltet werden, an denen viel Berufsverkehr herrscht, also am frühen Morgen und am späten Nachmittag.

Mit Guerilla Marketing im Gedächtnis bleiben

Leider bergen viele Werbemaßnahmen die Gefahr des „Aus den Augen, aus dem Sinn“ Effekts. Hier punktet Guerilla Marketing. Bei dieser Strategie wird auf innovative, kreative Art die Aufmerksamkeit des Publikums gewonnen. Die Möglichkeiten sind hier schier unendlich. Wichtig ist aber, dass der zu bewerbende Event den Menschen dank des Überraschungseffekts der Werbekampagne im Gedächtnis bleibt. Beispiele hierfür sind Flash Mobs oder virales Marketing. So könnte man einen Flash Mob mit Gesangseinlage nutzen, um eine musikalische Veranstaltung zu bewerben, oder eine scheinbar spontan aufgeführte Szene, um Interesse für ein Schauspielstück zu wecken.

Quelle: Youtube Kanal Scoop

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