Mondsee

Mondsee - Das Prunkstück im Salzkammergut!

Mondsee - Kurzgeschichte

Mondsee ist eine kleine Gemeinde im Bundesland Oberösterreich in Österreich, aber nicht nur die Gemeinde wird als Mondsee bezeichnet, auch der anliegende See trägt den Namen Mondsee.
Die Geschichte hat das Mondseeland zu dem gemacht was es heute ist. Bereits in der Römerzeit lebten Menschen in Mondsee, was durch historische Funde im anliegenden See bewiesen wurde. Um 600 wurde Mondsee dann von den Bayern besiedelt und Bayernherzog Odilo ließ ein Kloster erbauen, das heute als das älteste in Oberösterreich gilt. Bis 1506 gehörte es dem Herzogtum Bayern an, danach erwarb jedoch Kaiser Maximilian I. das gesamte Mondseeland für Österreich. Im 16 Jahrhundert kam es durch die Reformation zum Ende des Klosters. In der Backrockzeit im 17. Jahrhundert kam es noch einmal zu einem Höhepunkt für das Klosters in Mondsee.  jedoch kam es auch zu einem Marktbrand der viele Gebäude zerstörte. Unter anderem auch das neu gestaltete Kloster. Im 18 Jhr. erlebte das Kloster seinen letzten Höhepunkt bei der Tausendjahrfeier, bei der es auch ein letztes mal renoviert wurde.

Kurze Geschichte über Mondsee (See)

Der Sage nach gab Herzog Odilo von Bayern dem See aus Dankbarkeit diesen nahmen, da er in einer Nacht fast von der Rückseite der Drachenwand hinabgestürzt wäre, doch kurz vor einem Absturz sah er wie der Mond sich im See spiegelte, was ihm das Leben rettete. Doch dies ist nur eine schöne Geschichte die man sich gerne erzählt, denn in Wirklichkeit hieß der See einst Mannsee, doch im Laufe der Zeit veränderte sich der Name wodurch er heute Mondsee genannt wird. Dieser See nimmt rund 87 % der Gesamtfläche für sich ein und durch seine Größe gehört der Mondsee zu den größeren Seen im Salzkammergut. In den 1950er und 60er Jahren kam es im Mondsee allerdings zu großflächigen Blaualgenblüten da der See durch Nährstoffe zu stark belastet war. Jedoch fand man in Thalgau und St. Lorenz eine Lösung. So wurde die Situation durch Kläranlagen und den Bau einer Ringkanalleitung deutlich verbessert. Der Mondsee ist für vieles bekannt. Unter anderem auch für sein außergewöhnliches Panorama, was er zum Teil der Drachenwand zu verdanken hat. Die Drachenwand ist durch ihre Höhe von 1176 Metern besonders bei Touristen ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderungen von St. Lorenz aus da sie einen Ausblick bietet den man nicht jeden Tag sieht. Die südliche Seite dieser Felswand geht ca. 700 Meter und fast senkrecht in die Höhe. Jeder See erzählt die ein oder andere Geschichte. Doch anders als andere, hat der Mondsee auch eine historische Bedeutung. Denn um 1864 wurden am Grund des Mondsees, im Gemeindegebiet Unterach, Reste einer Pfahlbaukultur aus der römischen Zeit gefunden. Bei diesem Fund handelt es sich um ursprüngliche Landsiedlungen die durch den Anstieg des Sees mit der Zeit unter Wasser gesetzt wurden. In dem Museum Mondseeland kann man sich eine umfangreiche Sammlung dieser historischen Fundstücke ansehen und dabei genaueres über den Mondsee und seine historische Bedeutung lernen.

Basilika Mondsee

Als ältestes Kloster des Landes erzählt die Basilika Mondsee nicht nur die historische Entwicklung, sondern sie stellt auch einen Ort des frühen Christentums dar. Die Basilika Mondsee ist heute eine Pfarrkirche die im Jahr 748 als Kloster von dem Bayernherzog Odilo gegründet wurde. Allerdings war nicht nur Odilo an dem Werk beteiligt, auch der Maler und Bildhauer Meinrad Guggenbichler hat es sich zu seinen Lebzeiten zur Aufgabe gemacht, die Basilika so prunkvoll wie nur möglich zu Gestalten. 788 wurde Mondsee Reichskloster und war bereits sehr beliebt bei den Mönchen. Im Jahr 2005 bekam sie durch ihre prunkvolle, barocke Ausstattung den Titel einer päpstlichen Basilika minor. Heute ist die Basilika Mondsee ein beliebtes Ausflugsziel für viele Touristen. Da das Mondseeland ein, durch die Geschichte, religiös geprägter Ort ist, gibt es auch dementsprechend viele Kirchen die, genauso wie die Basilika minor, ihre eigenen Geschichten erzählen. An den meisten dieser Kirchen hat der Maler und Bildhauer Meinrad Guggenbichler sein Talent bewiesen.

Die Mondseelandgemeinden

Obwohl es schon so vieles über die Mondseegemeinde zu erfahren gibt, sind historische Geschichten und beliebte Ausflugsziele nicht alles. Denn das Mondseeland besteht nicht nur aus der Mondseegemeinde, sondern auch aus sieben weiteren Gemeinden. Dem Tiefgraben der das Mondseeland umgibt, St. Lorenz mit der unter Denkmalschutz gestellten katholischen Filialkirche, Innerschwand durch die der Wangauer Ache durchfließt, Oberhofen, Oberwang, Unterach am Attersee wo die Überreste einer Pfahlbausiedlung gefunden wurden und Zell am Moos. Jede dieser Gemeinden bietet Ausflugsziele an die man gesehen haben muss um verstehen zu können, wieso das Mondseeland ein so beliebter Urlaubsort für viele Menschen ist.

Ausflugsziele in Mondsee

Auch wenn Mondsee nach einem ruhigen und entspannten Ort klingt, kann man dort viel aufregendes erleben. Bei einer Wanderung über die Drachenwand erwartet einen ein sensationeller Ausblick den man nicht jeden Tag zu sehen bekommt, außer natürlich man wohnt am Mondsee. Die Drachenwand ist jedoch nicht die einzige Attraktion die man als Tourist erleben kann, es gibt so viele mehr. Wie z.B. der Mondsee selbst. Allein der ist schon eine Erfahrung die man gemacht haben sollte. Ob für Sportler oder Genießer, der See bietet sowohl Wassersport, als auch erholsame Momente am Strand an. Das Highlight ist jedoch für die meisten Menschen der Ausblick auf den See und die Drachenwand, da es einem schwer fällt diesen jemals wieder zu vergessen.
Aber nicht nur die Sportler und die Genießer kommen in Mondsee auf ihre Kosten, auch Historiker, welche gerne mehr über die Orte erfahren wollen zu denen sie Reisen, können in den Museen alles über die Geschichte von Mondsee lernen. Egal ob Bauernmuseum Mondseeland oder das Heimatmuseum, man erfährt alles von der Römerzeit bis hin zu der heutigen Zeit.
Wer denkt das, dass bereits alles an Attraktionen in Mondsee war liegt falsch. Es gibt noch weitere Angebote in Mondsee. Darunter befinden sich die verschiedensten Kurse. Unter anderem Yoga Kurse, zur Entspannung nach einem langen und anstrengenden Stadtrundgang. Wer jedoch lieber etwas aufregenderes unternehmen und dabei noch etwas lernen will, dem stehen auch Segelkurse zur Verfügung. Wer in einem Sommerurlaub mal etwas ganz anderes machen möchte, für den gibt es in Mondsee auch eine Eissporthalle. Wenn man an den richtigen Zeiten Urlaub in Mondsee macht, kann man auch an schönen Festen teilnehmen. Die Mondseegemeinde veranstaltet jedes Jahr ein Seefest und noch viele weitere Feste. Unter anderem kann man in Mondsee besondere Schifffahrten mitmachen oder Wasserskishows bewundern.
Auch wenn jetzt schon viel über Mondsee genannt wurde, gibt es noch viel mehr das noch nicht genannt wurde. Egal ob allgemeine Informationen über Mondsee oder Neuigkeiten aus der Umgebung, hier findet man alles.

Landesausstellungen als Ausflugstipp

Die alljährlich stattfindende Landesausstellung in Oberösterreich ist auch immer ein guter Tipp für einen Ausflug. Im Jahre 1996 war die Landesausstellung in Mondsee zu Gast. 2013 hieß die Landesausstellung "Alte Spuren, neue Wege" und war die erste oberösterreichisch-tschechische Ausstellung. 2012 war sie in Braunau am Inn zu Gast. Die Landesausstellung 2010 war im Schloß Parz in Grießkirchen.

 

Die Mondseelandgemeinden

Tiefgraben

Mit einem Gemeindegebiet von 38 Quadratkilometern und knapp 3.800 Einwohnern stellt Tiefgraben die größte Gemeinde im Mondseeland dar. Der Ort liegt eingebettet in eine sanft geschwungene Hügellandschaft, die von Rad- und Wanderwegen durchzogen ist, und grenzt sowohl an den Mondsee als auch an den landschaftlich ebenso reizvollen Irrsee. Daher eignet sich Tiefgraben perfekt für einen Badeurlaub mit der ganzen Familie. Mit der Erlachmühle, die man nach einem Spaziergang entlang der Zellerache erreicht, besitzt Tiefgraben außerdem die einzige historische Mühle im Mondseeland, in der noch immer Getreide vermahlen wird. Aktivurlauber unternehmen zudem gerne eine etwa 6-stündige Wanderung zum Kolomansbründl, dessen Wasser vor allem bei Augenleiden eine heilende Wirkung besitzen soll. Den extravagantesten Hingucker von Tiefgraben findet man am Südufer des Irrsees: Hier fügt sich das Landart-Kunstwerk "Phyllotaxis" harmonisch in die Landschaft ein.

Zell am Moos

Zell am See, welches insgesamt knapp 25 Quadratkilometer groß ist und etwa 1.500 Einwohner zählt, liegt am Ostufer des Irrsees, etwa fünf Kilometer vom Mondsee entfernt. Entlang des Seeufers reihen sich mehrere Strandbäder aneinander, die alle über große Liegewiesen verfügen. Der Moorsee, dessen Wassertemperatur im Sommer bis auf 27 Grad Celsius steigen kann, lädt aber nicht nur zum Baden ein: Auch gibt es in Zell am Moos einen Ruderbootverleih. Entlang des von Schilf gesäumten Ufers lässt es sich aber auch vortrefflich radfahren oder spazierengehen. Lohnenswert ist außerdem ein Abstecher zur Lindenbaumkapelle, von der aus man einen schönen Ausblick auf die landschaftlich reizvolle Umgebung genießen kann. Wer mehr über bäuerliche Leben und Wohnen in vergangenen Zeiten erfahren möchte, ist im Heimathaus, das inmitten eines Skulpturengartens liegt, an der richtigen Adresse.

Sankt Lorenz

Der Ort Sankt Lorenz unterhalb der steil abfallenden, 1.060 Meter hohen Drachenwand am Westufer des Mondsees besitzt ein Gemeindegebiet von 24 Quadratkilometer und zählt knapp 2.500 Einwohner. Wer den Gipfel des Hausberges von Sankt Lorenz erklimmen möchte, kann dies über eine Hängebrücke tun, die einen 200 Meter tiefen Abgrund überspannt. Mit den Strandbädern in den Ortsteilen Schwarzindien und Plomberg besitzt Sankt Lorenz schöne Badestellen am Mondseeufer. Eine willkommene Erfrischung an heißen Sommertagen bietet aber auch ein Sprung in den nahe gelegenen Bergsee Eibensee. Des Weiteren besteht in der Mondseegemeinde die Möglichkeit zum Segeln, Reiten und Golfen.
Dass hier einst ein Benediktinerkloster ansässig war, davon zeugt noch das Kulturgut Höribach, welches aus dem 17. Jahrhundert stammt. Hier finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen statt.

Oberwang

Auf dem 39 Quadratkilometer großen Gemeindegebiet von Oberwang leben etwa 1.600 Menschen. Der kleine Ort, der mit einer Wallfahrtskirche sowie einem "Heiratsbankerl" aufwartet, ist Musikliebhabern vor allem als Heimat des "Fidelen Bauerns" aus der gleichnamigen Operette von Leo Fall bekannt. Aktivurlauber starten von hier aus auch gerne zu Wanderungen, die beispielsweise auf die Kulmspitze oder auf den Hochplettspitz führen.

Oberhofen

Beschaulich geht es in dem 21 Quadratkilometer großen und 1.500 Einwohner zählenden Oberhofen zu. Das Ortszentrum der Gemeinde am Irrseeufer markiert eine gotische Kirche, welche den 14 Nothelfern geweiht ist und in der sich drei Altäre von Meinrad Guggenbichler befinden. Daneben wartet Oberhofen mit dem Strandbad Laiter auf, welches sogar ein extra Kinderbecken besitzt. Schöne Spaziergänge in der näheren Umgebung kann man unter anderem zur Burgruine Wildenegg oder durch das Naturschutzgebiet Nordmoor unternehmen.

Unterach am Attersee

Über ein Gebiet von 26 Quadratkilometern erstreckt sich die Gemeinde Unterach am Attersee zwischen dessen südlichem Ende und dem Mondseeufer. Etwa 1.500 Menschen wohnen in Unterach, welches seinen besonderen Charme zahlreichen Jugendstil-Villen verdankt. Die Überreste der bronzezeitlichen Pfahlbauten im Attersee kann man derweil bei Tauchgängen oder bei klarem Wasser sogar vom Anlegesteg aus erkennen.

 

(c) Tabia40 Youtube Kanal

 

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