Montag, Dezember 18, 2017
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So wirst du zum Texas Hold’em Profi – Tipps und Tricks

Wichtige Info: Es handelt sich hierbei lediglich um einen Ratgeber – Nicht um einen Leitfaden zum Gewinnen 😉

Poker gehört zu den beliebtesten Kartenspielen der Welt – und zwar noch vor Black Jack oder Baccarat. Die Faszination erklärt sich von selbst – denn jeder kann hier endlich mal das berühmte Pokerface ausprobieren – also bluffen. Das Pokerspiel richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Profis, ist für jeden online wie offline erlernbar und basiert auf verschiedenen Strategien und Techniken.

Zwar hat das Blatt auf der Hand Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg, aber Spieler können mit bestimmten körperlichen und geistigen Eigenschaften ihre Mitspieler verwirren und so das Spiel zu ihren Gunsten beeinflussen. Mit einem guten Bluff stehen die Chancen auf einen Gewinn sogar ziemlich gut. So ist es selbst mit einer einfachen High Card möglich, den Pot zu gewinnen. Vorausgesetzt, der Spieler hat seine Mitspieler gut studiert und deren individuelle Spielweisen untersucht.

Übrigens, Österreich ist das absolute Pokerparadies. Vor allem verzichtet die Regierung auf eine Besteuerung bei Pokerturnieren. Die Gewinne aus dem Poker sind steuerfrei.

Texas Hold’ em erlernen

Auf den ersten Blick erscheint Texas Hold’em durchaus kompliziert. Die Regeln muss ein Spieler allerdings beherrschen, bevor er eine Strategie entwickeln kann. Das Regelwerk zu erlernen, ist also der erste Schritt. Dazu bieten sich am besten Casinoplattformen wie onlinecasino24.at an, denn Poker wird im Internet oft auch als Spielgeldversion angeboten, sodass ein risikofreies Studieren des Kartenspiels möglich ist.

Neben dem Erlernen der Regeln und dem Grundwissen um die Wahrscheinlichkeiten der verschiedenen Hände, gehört auch das Wissen welches Blatt wie hoch ist. Dann profitiert man am Pokertisch bereits. Mit etwas Übung lässt sich dann schnell Geld gewinnen und die bestmöglichen Blätter ergattern. Ein Pluspunkt bei Texas Hold’em ist darüber das Glück, das vielen eigentlich ein Dorn im Auge ist. Doch bei Poker kann der Zufall dafür sorgen, plötzlich ein hohes Blatt auf der Hand zu haben. Darüber hinaus spielt neben dem Geschick die Beobachtungsgabe eine wichtige Rolle. Wer seine Mitspieler und Facetten beobachtet, wird leicht feststellen können, wer aggressiv und wer undurchdacht oder voreilig zockt, wer sich zurückhält, wer glaubt ein gutes Blatt zu haben und wer regelmäßig erhöht. Unter den Mitspielern gibt es immer einen, der sich um Kopf und Kragen zockt. Er ist es auch, der meistens blufft.

Für Anfänger gilt: Eile mit Weile

Interessant ist, dass sich Einsteiger in den ersten Partien oft besser als erwartet schlagen. Das hat einen einfachen Grund: Anfänger spielen ängstlicher, machen Fehler und vermeiden unnötigen Geldverlust mehr als ein erfahrener Teilnehmer. Genau das gilt es beim Poker auch zu vermeiden, kein unnötiges Risiko einzugehen. Für die Zocker in der Runde wurde deshalb der Begriff “on tilt gehen” erfunden. Denn sie lassen sich, unabhängig von ihrer Glückssträhne oder ihrem Blatt gehen und wollen möglichst schnell gewinnen. Ihr Motto: bloß keine Zeit vertrödeln. Diese Spieler agieren wie ein offenes Buch und sind sehr leicht zu lesen. Einem Anfänger spielt ein solcher Zocker in die Hände, denn mit effektiven Strategien ist dieser einfach zu besiegen.

Der fachliche Betriff dafür nennt sich “tight spielen”. Sprich, es ist notwendig, Ruhe zu bewahren und ausschließlich gute Starthände auszuspielen und diesen eigenen Spielstiel frühestmöglich zu entwickeln. Der Rest kommt von alleine. Zum Beispiel wenn ein Neuling zum ersten Mal einen Bluff ausprobiert oder die Strategie eines erfolgreichen Spielers unter die Lupe nimmt. Der erste Meilenstein beim Texas Hold’em ist damit gelegt. Ehe sich die Pokerfreunde versehen, spielen sie zwangloser und selbstbewusster als in den Runden zuvor.

Texas-Holdem-Poker

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Vorgehen bei Preflop, Flop, Turn und River

Klar, nicht nur die eigenen Karten entscheiden, sondern ebenso die Spielweise der anderen Mitspieler. Aber je besser sich die Konkurrenz lesen lässt, umso besser lassen sich notwendige Vorkehrungen treffen. Die besten Chancen haben Spieler in der so genannten “Late”. Sie müssen erst spät nach dem Preflop entscheiden, wie sie mit ihrer Hand umgehen. Greift ein Teilnehmer vorher zu einer unverhältnismäßig hohen “Raise”, sollten Spieler nur mit einem extrem guten und hohen Blatt mitgehen. Steigen hingegen viele Teilnehmer aus, ist davon auszugehen, dass selbst mittelmäßige Karten eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit haben werden.

Die beste Strategie passt sich an den Preflop an. Klar: Immerhin geht es nach dem Flop um die sprichwörtliche Wurst. Sobald die ersten Konkurrenten ausgeschieden sind, ist es leichter möglich, die verbliebenen Mitspieler im Auge zu behalten. Optimalerweise besitzen Neulinge in diesem Moment ein gutes Blatt, wenigstens ein Pärchen. Zögern die anderen Mitspieler, empfiehlt sich ein Bluff. Bei diesem Unterfangen ist es vorteilhaft, wenn zuvor aggressiv gespielt wurde. Ergibt sich anschließend im Rahmen von Turn und River eine  bessere Hand, können zögerliche Mitspieler gnadenlos zur Kasse gebeten werden. Sehr wahrscheinlich besitzen sie selbst ein eher schwaches Blatt.

Diese Texas-Hold’em-Taktik hilft gegen aggressive Spieler

Aggressive Spieler sind der Albtraum angehender Pokerfreunde und scheinen ganz ohne Anstrengung immer wieder zu gewinnen. Allerdings besitzen sie auch eine sehr hohe Risikobereitschaft. Denn sie bluffen was das Zeug hält, gehen mit jedem Blatt mit und erhöhen nach undurchsichtigem Prinzip ihren Einsatz. Ob sie gute oder schwache Karten besitzen, spielt für sie überhaupt keine Rolle. Neue Spieler sollten nicht ängstlich vor diesen Spielern zurückweichen, sondern sich unbeeindruckt zeigen. Denn die Chancen einen solchen aggressiven Mitspieler in den heads up (das 1 gegen 1) zu schlagen, ist hoch. Vor allem dann, wenn sie mit einem soliden Blatt mitgegangen sind. Denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich der aggressive Spieler verspekuliert hat.

Kein Pokermeister ist vom Himmel gefallen

Texas Hold’em ist nicht über Nacht erlernt. Und kein Meister ist bisher vom Himmel gefallen. Aber Übung bringt Spieler in jeder Runde ein Stück weiter. Mit jeder Partie wird man sicherer und lernt, seine eigenen Strategien zu entwickeln sowie die einzelnen Bausteine zu verstehen. Die Strategie, die an einem Tisch für den Sieg sorgt, ist beim nächsten Spiel nicht förderlich. Nach anfänglichen Niederlagen sollten Spieler nicht den Kopf in den Sand stecken. Wer das Kartenspiel perfekt beherrschen will, muss eben am Ball bleiben und alles verinnerlichen was mit den Spielregeln zu tun hat. Darüber hinaus macht die Erfahrung viel aus. Nach einiger Zeit haben die Spieler jedenfalls eine eigene Strategie entwickelt, mit der sie ihre Gewinnspanne erhöhen. Und wer weiß: Vielleicht wird aus dem ambitionierten Nachwuchsspieler schon bald ein Pokermillionär!

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