Sonntag, Mai 19, 2019
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Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Salzburg

Salzburg ist mit über 150.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt der Republik Österreich. Am Nordrand der Alpen gelegen, wird die Stadt von Bergen umschlossen und bietet somit eine entspannende und atemberaubende Kulisse für über zweieinhalb Millionen Touristen jährlich.

Doch nicht nur die Bekanntheit der als “Mozartstadt” lockt internationale Schaulustige zu jeder Jahreszeit in die Stadt. Allein der seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Stadtkern beherbergt eine Vielzahl verschiedener Sehenswürdigkeiten. Auch die Lage zwischen den Stadtbergen lädt zu Ausflügen ein.

Festung Hohensalzburg

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Auf dem Festungsberg, einem der Stadtberge Salzburgs, gelegen, erhebt sich die Festung Hohensalzburg über die Stadt. 1077 von Erzbischof Gebhard erbaut, diente sie ursprünglich zum Schutz des Fürstentums und seiner Erzbischöfe. Heute gilt der fast eintausend Jahre alte Bau als Wahrzeichen Salzburgs und zieht jährlich über eine Million Besucher an.

Als Aussichtspunkt dienen die Türme der Festung von welchen ein hervorragender Blick auf das Salzburger Becken, sowie die Altstadt und die umliegenden Höhenzüge und Berge garantiert ist.

Der Bau beinhaltet heute mehrere Museen, welche den Besuchern interessante Inhalte versprechen. So ist im Festungsmuseum die Geschichte rund um die Nutzung des Hofes unter den Erzbischöfen der vergangenen Jahrhunderte dargestellt. Ebenfalls ermöglichen das “Alte Zughaus”, sowie das Rainer Regimentsmuseum einen Blick in die Geschichte des früheren Treibens auf der Festung Hohensalzburg. Besonders für Besuche mit Kinder eignet sich das Marionettenmuseum. Mit Hilfe der geschichtsträchtigen Puppen wird hier ein interessanter Einblick in das Leben Mozarts, sowie in das Leben der Erzbischöfe und die Schiffahrt auf der Salzach geboten.

Der Besuch der alten Fürstenzimmer und Säle, welche in den vergangenen Jahrhunderten als Aufenthalts- und Wohnräume der Bewohner dienten, lohnt sich allemal.

Schloss Hellbrunn

Wer gefallen an alten Bauwerken gefunden hat, wird sich am Schloss Hellbrunn und dem dazugehörigen prunkvollen Garten erfreuen können.Vor den Toren Salzburgs gelegen bietet das 1613 von Markus Sittikus von Hohenems in Auftrag gegebene Schloss ein ideales Ziel für einen Tagesausflug. Das nach italienischem Vorbild erbaute Lustschloss verführt mit seiner ästhetischen Architektur  und pompösen Zimmern. Nur einige Beispiele sind das Fischzimmer, das Vogelzimmer und das Oktogon. Sehenswert sind auch die prunkvollen allegorischen Decken-und Wandgemälde im Festsaal des Schlosses.

Um das Gebäude befinden sich verschiedene Gärten mit einer Vielzahl an Wasserspielen aus der Spätrenaissance. Diese bestehen aus sich bewegenden Elementen der verschiedensten Art und Form, sowie mit Skulpturen geschmückten Grotten. Eine davon sind die Orpheusgrotte und die Neptungrotte. Von 1749 bis 1752 wurden unter Andreas Jakob Dietrichstein.

Die zum Schloss gehörigen Gärten gehören zu den bedeutentsten gartenarchitektonischen Denkmälern der Republik. Die verschiedenen Gärten sind nach unterschiedlichen Themen gestaltet. So befinden sich im manieristischen Ziergarten ein Weiher mit einer zentralen Insel und einer Fichtenallee, sowie dekorative Ornamente, während der sakrale garten eher schlicht und wild wächst.

Schloss Mirabell

Einen Besuch wert ist ebenfalls das Schloss Mirabell. 1606 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich in Auftrag gegeben, beinhaltet das Schloss heute den schönsten Trauungssaal der Welt. Der Mamorsaal ist als Ort der Trauung sehr gefragt unter Paaren.

Außerdem befinden sich die Räume des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung in dem Gebäude.

Im Garten des Schlosses befinden sich ebenfalls einige Besonderheiten. Erwähnenswert sind unter anderem der Pegasusbrunnen, das Heckentheater und der Zwergelgarten.

Mozarts Geburtshaus

In der Getreidegasse 9 befindet sich das Geburtshaus Mozarts, welche jährlich eine Vielzahl internationaler Touristen anlockt. Ab 1747 bot das “Hagenbauer Haus” ganze 26 Jahre ein Zuhause für die bekannte österreichische Musikerfamilie.

1880 eröffnete die internationale Stiftung Mozarteum erstmal ein Museum in dem Haus, in dem Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Januar 1756 das Licht der Welt erblickte. Bis heute können Besucher hier rekonstruierte Wohnräume des bürgerlichen Lebens des 18. Jahrhunderts bestaunen. Auch die historischen Instrumente, welche Teil der Ausstellung sind, bieten einen Einblick in den Alltag des Musikers.

Kaffeehäuser

Der Genuss von Kaffee hat in österreiche eine lange Tradition. Auch in Salzburg wird von dieser nicht abgelassen – ganz im Gegenteil. Verstreut über die ganze Stadt befinden sich eine Vielzahl von Kaffeehäusern und Cafes. Vom traditionellen bis modernen Flair ist hier alles zu finden.

So befindet sich nicht weit von Mozarts Geburtshaus zum Beispiel das Café Mozart direkt in der Getreidegasse. Am alten Markt können Kaffeespezialitäten im Café Fürst und im Café Tomaselli im beschaulichen Altstadtflair genossen werden.

Nach einem entspannenden Spaziergang an der Salzach, ist ein Besuch in einem der Cafés am Salzachkai unabdingbar. Zur Auswahl stehen unter anderem Das Café Bazar und das Café Sacher.

Zoo Salzburg

Wer mit Kindern reist, stößt bei Museumsbesuchen meist auf Lustlosigkeit. Ein kinderfreundliches Ausflugsziel hingegen stellt der Zoo Salzburg dar. Mit über 1200 Tieren aus über 140 verschiedenen Arten gibt es hier viel zu sehen. Von exotischen Tieren wie Nashörnern bis zum einheimischen Luchs ist der Zoo vielseitig ausgestattet. Der Bereich vor dem Schloss Hellbrunn wurde bereits im 15. Jahrhundert als erzbischöflicher Wildpark genutzt. Erbaut auf dem Gebiet des ehemaligen “Tiergarten Hellbrunn”, bietet der Zoo heute mit 14 Hektar Fläche eine möglichst naturnahen Lebensraum für seine Bewohner.

Casino Salzburg

Wer zum Beispiel einen Wochenendtrip mit Freunden plant, für den ist das Nachtleben Salzburgs sicher interessant. Neben Clubs und Bars besteht auch die Möglichkeit, etwas mit dem eigenen Glück zu spielen. Für risikofreudige Besucher stellt das Barockschloss Klessheim ein interessantes Ziel dar. Das Schloss beherbergt nach einer umfangreichen Sanierung das Casino Salzburg. Das Ambiente bietet sowohl Genuss für das Auge, als auch für das Spielerherz. Umgeben von barocker Baukunst können Besucher sowohl an Automaten, als auch bei Casinospielen ihr Glück herausfordern.

Um das Glück im Spiel nach beendetem Casinobesuch ausreichend zu verdauen, lohnt sich ein Besuch im hauseigenen Cuisino Restaurant.

Wer nähere Informationen zu diesem Ausflugsziel sammeln möchte, kann gern das Casino Salzburg auf spielbanken.net besuchen und sich genauer dazu belesen.

Nachtleben in Salzburg

Trotz der doch eher geringen Größe der Stadt, ist das Angebot für Nachtschwärmer sehr vielfältig und reichhaltig. So lässt sich für jede Gelegenheit von Klassenfahrten bis Junggesellen Abschieden das richtige Ziel finden. Besonders 3 Gebiete Salzburgs sind für Partygänger jeder Art interessant. Zum einen findet man am Rudofskai vorrangig trendige Bars und Irish Pubs. Dort können Besucher ihre Abende im bevorzugten Ambiente genießen und sowohl Gespräche als auch ihre Getränke genießen.

Im Bereich des Anton-Neumayer-Platzes und der Gstättengasse befinden sich zahlreiche Clubs und Feiermöglichkeiten. Der dritte Bereich des Nachtlebens ist rund um die Steingasse zu finden.

Salzburger Dom

Immer einen Besuch wert sind die Gotteshäuser einer Stadt. So ist es die Kathedrale der römisch-katholischen Erzdiözese Salzburg immer wert, einmal einen Blick ins Innere zu werfen. Der Bau ist mit ca 100 m Länger und 64 m Breite ein beachtliches Gebäude welches sogar unter dem UNESCO Weltkulturerbe steht. Im Jahre 774 vollendet, prangte der Bau etwas 800 Jahre im Zentrum Salzburgs, bevor er 1167 abbrannte. Nachdem die sich noch auf dem Platz befindlichen Überreste des Doms abgerissen würden, fand 1614 die Grundsteinlegung des Neubaus statt. Auch während des zweiten Weltkrieges wurde der Bau 1944 an der Domkuppel stark beschädigt, allerdings in den folgenden 14 Jahren komplett saniert.

Trotz der ereignisreichen Geschichte des Salzburger Doms, die insgesamt sechs Brände beinhaltete, ist der Don heute in voller Blüte zu bewundern. So können Besucher zum Beispiel die Deckengemälde von Donato Mascagni und Ignazio Solari im Inneren des Hauptgebäudes betrachten.

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