Mittwoch, November 21, 2018
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Ratgeber – Von der Analog- zur Digitalkamera

Viele Erwachsene können sich noch an die 1990er Jahre erinnern. Manche Fotoapparate wie, die von Kodak besaßen zwar bereits eine annehmbare Qualität, doch waren die Möglichkeiten für Fotoaufnahmen begrenzt. Eine Filmrolle umfasste rund 36 Aufnahmen, sodass die Aufnahmen mit Bedacht ausgewählt werden mussten. Wer etwa mit seiner „Analogkamera“, so wie die klassische Kamera retronym genannt wird, in den Urlaub fuhr, der musste seine Filmaufnahmen für die besonderen Momente aufsparen. Er konnte also nicht unbeschwert drauflos klicken, so wie dies heute möglich ist. Zudem musste er nach dem Urlaub eigens einen Fotoshop aufsuchen und sich die Filme entwickeln lassen, was mehrere Tage in Anspruch nahm. Erst danach durfte er sich an den eigenen Aufnahmen erfreuen. Jahrzehnte vorher waren Schwarzweißaufnahmen ähnlich wie beim Fernsehen das Höchste der Gefühle.

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(c)Bigstockphoto.com/263722681/dolgachov

Ein Foto muss noch nicht das Endprodukt sein

Über diese „gute alte Zeit“ können heutige Smartphonebesitzer natürlich nur lächeln. Nicht nur, dass ihr Repertoire für Fotoaufnahmen kaum noch an Limits gebunden ist. Die eigenen Aufnahmen können in Sekundenbruchteilen auf Foren und sozialen Medien geteilt, vervielfältigt und diskutiert werden. Doch ist damit das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Der interessante Gedanke ist: Warum muss das Foto nach der Aufnahme zwangsläufig abgeschlossen sein? Wäre es nicht viel interessanter, auch nach der Aufnahme noch Veränderungen am Foto vorzunehmen, bevor das Bild seine Empfänger findet? Eine solche Möglichkeit gibt es mit dem Movavi Photo Editor bereits. Die unbegrenzten Möglichkeiten mit diesen Programmen sollen hier vorgestellt werden.

Eine Schönheitskur mit Movavi Photo Editor

Wer den Movavi Photo Editor nutzt, der verfügt nach der Fotoaufnahme über vielfältige Möglichkeiten, an jedem Bild Veränderungen und Verbesserungen vorzunehmen. Die Farben können intensiver gestaltet werden und die Konturen schärfer. So können zum Beispiel trübe Wetterverhältnisse und düstere Belichtungen wunderbar ausgeglichen und der Fotograf vollkommen unabhängig von widrigen Umständen werden. Zudem können nach der Aufnahme mit zielführenden Retuschierungen Schönheitsoperationen am eigenen Bild vollzogen werden. So verschwinden Falten und Augenringe, die ungeliebten roten Augen nach der Aufnahme erhalten wieder ihre ursprüngliche Farbe. Auch bereits ergraute Haare bekommen wieder ihr natürliches Aussehen. Mit einem Mascarastift, einem Eyeliner, einem Lippenstift und anderen Kosmetika kann sich jeder auf dem Foto weiter verschönern. Besonders bei wichtigen formellen Anlässen wie dem Bewerbungsschreiben kann ein makelloses eigenes Bild die Chancen für die Einstellung erhöhen, weil der erste Eindruck der nachhaltigste ist.

Radikalere Veränderungen

Doch nicht nur die Möglichkeiten, sich selbst ins rechte Licht zu rücken, sind nahezu grenzenlos. Mittels Künstlicher Intelligenz (KI) kann das Programm bereits selbstständig Objekte und Objektgruppen auf dem Bild erkennen und zuordnen. Störende Objekte können dadurch entfernt und neue Objekte hinzugewonnen werden. Indem auch der Hintergrund ausgetauscht wird, entstehen völlig neue Impressionen von dem eigenen Foto, von denen sich jeder seinen Wunschkontext unter vielen attraktiven Möglichkeiten aussuchen kann. Weitere Spezialeffekte entführen den Betrachter in das Reich der eigenen Fantasie. Das Foto wird zu einem Kunstobjekt.

Formatierung und Reparatur

Eine weitere Option mit dem vielseitigen Tool besteht darin, den eigenen Fotos eine Struktur mittels Überschriften und anderer Texte zu verleihen. So können der Kontext der Fotos deutlicher hervorgehoben und eine analoge Kennzeichnung überflüssig gemacht werden. Auch eine Einbettung der Fotos in Grußkarten, Einladungskarten und sogar Memes ist möglich. Im Tool gibt es vielfältige Möglichkeiten, eine effektvolle Dekoration hinzuzufügen, die dem eigenen Foto den letzten Schliff verleiht. Attraktiv ist auch die Reparatur von älteren Schwarzweißaufnahmen in der Familienchronik. Durch die damals limitierten technischen Möglichkeiten und Verfallserscheinungen wirken ältere Bilder manchmal unecht, was daran hindert, eine konkrete Vorstellungskraft gegenüber den Aufnahmen zu entwickeln. Mit einigen Tricks wie der Vergabe von ähnlich starken Farben, Schattierungen und Konturen wie bei modernen Bildern sowie von Entstörungen der Makel, die sich im Laufe der vielen Jahrzehnte in das historische Bild eingeschlichen haben, können alte Aufnahmen, die bislang ein Nischendasein fristeten, wiederbelebt und scheinbar in die heutige Zeit transferiert werden.

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