Donnerstag, Juli 16, 2020
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Ois do! – im Mondseeland setzt man bereits 4. Klimaschulenprojekt um

Wieder wurde ein Klimaschulenprojekt von der KEM Mondseeland und dem Technologiezentrum Mondseeland initiiert – mit neuen Projektpartnern, neuen Gesichtern und vielen neuen sowie alt bewährten Aktionen. Die Auserwählten sind diesmal die Volksschule Mondsee, Zell am Moos und die Sportmittelschule Mondsee (SMS). Starten wird das Programm im September 2020 unter dem Motto „Ois do im Mondseeland“. Der Name verrät schon, es wird Vieles im Zeichen der regionalen Versorgung und vorhandenen Ressourcen stehen, wobei der Bezug zum Klimaschutz das gesamte Schuljahr lang stets hergestellt und nie verloren gehen wird.

Wie es der Zufall wollte, fiel die Planung und Ideensammlung für das Klimaschulenjahr genau in die Zeit der Coronakrise, was durchaus auch Einfluss auf die Inhalte nahm. Die aktuellen Gegebenheiten sollen als Anlass genommen werden, den bisherigen Lebensstil, Konsum und ökologischen Fußabdruck näher zu beleuchten und die „neuen Normalitäten“ als Chance für eine bessere Zukunft wahrzunehmen. Die KEM Mondseeland und das Technologiezentrum Mondseeland werden versuchen, diese Möglichkeit zu nutzen, mit dem Klimaschulenprojekt die Beteiligten verstärkt in diese Richtung zu leiten.

Das Projekt soll einen inhaltlichen Bogen über alle Schulen, das gesamte Schuljahr sowie sämtliche Aktionen spannen. Basis hierfür sind sowohl die eigenständige Erhebung der Ist-Situation in ihrer Schule sowie im jeweiligen Gemeindegebiet, wobei die Kinder als Energiedetektive unterwegs sein werden als auch die Beschäftigung mit den Themen Klimaschutz, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in verschiedenen Unterrichtsfächern. Mit dem gesammelten Grundlagenwissen werden die SchülerInnen und LehrerInnen außerdem mit regionaler Biolandwirtschaft im Mondseeland, deren Bedeutung und Produktvielfalt, der Konsumpyramide, der Bedeutung von Bienen, Bienenwiesen und Biodiversität, Eigenkompostierung, nachhaltigen Verpackungsmaterialien, der Nutzung natürlicher Ressourcen und Kreisläufe in der Region sowie dem direkten Zusammenhang mit der Einsparung von CO2 (z.B. durch regionales Holz) konfrontiert werden – und das auf spielerische und eindrucksvolle Weise.

Foto: Klimaschulen-Abschlussveranstaltung in der VS Zell am Moos 2018

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