Sonntag, Mai 27, 2018
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Networking: Mit Smalltalk und Visitenkarte Eindruck machen

Bei einer Konferenz, im Fahrstuhl oder an der Kaffeemaschine: Gewiefte Business-Leute nutzen jede Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Und mit etwas Übung kann auch jeder die Regeln des erfolgreichen Smalltalks erlernen.

Die Kunst des Smalltalks: Interesse zeigen

Business Smalltalk

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Die Kunst des erfolgreichen Smalltalks ist es, dafür zu sorgen, dass der Gesprächspartner sich wohl fühlt. Deshalb sind beim Networking nur positive Themen erlaubt. Ein Smalltalk muss sich nicht um das Geschäftliche drehen. Die Wetterlage oder das Speiseangebot sind ebenso unverfängliche Aufhänger für ein lockeres Gespräch. Für den Gesprächseinstieg eignet sich aber auch der Themenbereich „Hobby und Freizeit“. Denn Begeisterung steckt an. Wer sich für sein Gegenüber freut und echte Anteilnahme zeigt, fördert die Mitteilungsbereitschaft.

Ein Sesam-öffne-dich für ein gutes Gespräch zwischen zwei Unbekannten sind allgemeine Fragen, die sich nicht mit einem „Ja“ oder „Nein“ abwürgen lassen. Sie sollten jedoch zu Beginn auch nicht zu tiefschürfend sein. Auf Kongressen oder Empfängen kann man beispielsweise fragen, wie jemand auf die Veranstaltung aufmerksam geworden ist oder welche Programmpunkte seiner Meinung nach empfehlenswert sind.

Gute Smalltalker beobachten erst aufmerksam die Situation und suchen die Personen nach bestimmten Merkmalen ab. Wer trinkt/isst was? Wer spricht mit wem? Wer ist Raucher/Nichtraucher? Solche Merkmale lassen sich als Aufhänger für den Gesprächseinstieg nutzen.

Aktiv und aufmerksam zuhören und die Aussagen des Gegenübers aufgreifen – das ist die Basis für ein weiterführendes Gespräch. Doch Vorsicht: Die Mimik und die Körperhaltung verraten schnell, wenn das Interesse nicht aufrichtig ist.

Einen Smalltalk höflich zu beenden, ist eine Kunst für sich. Das geht am besten, indem man seinem Gesprächspartner für die anregende und interessante Unterhaltung dankt und seine Wertschätzung für die neue Bekanntschaft zum Ausdruck bringt. Auf keinen Fall sollte man sein Gegenüber alleinstehen lassen. Besser ist es, ihm eine dritte Person oder eine Gruppe von mehreren Personen, die man kennt, vorzustellen.

Die Visitenkarte hinterlässt bleibenden Eindruck

Eine Visitenkarte kann vom Smalltalk in ein intensiveres Gespräch überleiten. Es gehört zum guten Ton, bei der Übergabe der Visitenkarte seinem Gegenüber in die Augen zu sehen. Als unhöflich gilt es dagegen, die Karte ungelesen einzustecken.

Eine Visitenkarte dient nicht nur zur Gesprächsöffnung, sondern mit dem Überreichen der Karte kann man ein Gespräch auch höflich beenden. Indem man seinem Gegenüber die Karte anbietet, signalisiert man ein grundsätzliches Interesse an der Kontaktpflege. Doch es ist unbedingt darauf zu achten, dass man die Visitenkarte nach einem sehr kurzen und unverbindlichen Gespräch niemandem aufzwingt. Es ist ebenfalls ein No-Go, seinem Gesprächspartner gleich mehrere Visitenkarten aufzudrücken, damit man Werbung in eigener Sache machen kann.

Visitenkarten mit Sonderfarben oder im Klappformat, wie es sie bei Saxoprint gibt, gehen nicht so schnell unter und bleiben übrigens besser im Gedächtnis als Standard-Karten im 0815-Design.

Eine Visitenkarte ist das Aushängeschild des Inhabers. Daher sollte sie tadellos aussehen. Folglich ist das Portemonnaie entgegen der weitläufigen Meinung nicht der beste Aufbewahrungsort für Visitenkarten. Sie verlieren in der Geldbörse nach einer Weile ihre ursprüngliche Form. In der Sakko-Innentasche oder in einem speziellen Etui sind die Karten am besten aufgehoben.

Besonders professionell wirken schlichte Visitenkartenetuis aus Leder, Edelstahl, oder gar Holz, die sich problemlos in der Tasche verstauen lassen.

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