Montag, November 29, 2021
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Wenn Österreicher ihre Heimat verlassen …

Wenn einer eine Reise tut, der hat viel zu erzählen

Cecile Blaga

Meine Geschichte in Afrika begann Ende November 2014. Ich kündigte meinen Job, verkaufte den Großteil meines Habs und Guts und verließ meine Heimat Mondsee, um mich in der Entwicklungszusammenarbeit zu engagieren.

Für die nächsten zwei Jahre werde ich in Kampala stationiert die Krankenhäuser und kleineren Krankenpflegestellen im ganzen Land in Finanzmanagement beratend zur Seite stehen.

Nach nunmehr zwei Monaten Eingewöhnungszeit in Uganda habe ich ein Projekt gefunden, den ich mit euch teilen möchte. Nicht, dass es keine anderen gäbe, doch irgendwo muss man ja anfangen.  Weil heute, der 26.Jan. ein offizieller Feiertag ist und ich daher frei habe, machte ich mich auf den Weg zu einem „Österreichischem Dorf“ der besonderen Art. Eine Autostunde entfernt von Kampala befindet sich das „Land of Hope“. Es wurde im Jahre 2003 von einer Imsterin names Maria Prean ins Leben gerufen und mithilfe von Spendengelder aufgebaut. Das Hoffnungsgebiet ist 65 ha gross und beherbergt alles, was für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen nötig ist. Und sogar noch viel mehr…

Das Dorf umfasst nicht nur acht familiäre Häuser für die Waisenkinder sondern auch ein Kindergarten, eine Grundschule, eine kleine Klinik und verschiedene Ausbildungsstätten. Man kann sich sogar zu einem „Kennenlernurlaub“ verführen lassen, da es eine kleine Hotelanlage beinhaltet mit Verpflegung aus der hauseigenen Küche, die Koch- Kellner- Ausbildung bietet.

Mir wird gerade klar, dass es wie ein Werbetext klingt. Ist es aber nicht. Meine Begeisterung über die Anlage läßt sich schwer in Worte fassen. Was man aus Nächstenliebe bewegen kann, möchte ich nun in Bildern zusammenfassen. Wer Interesse hat weiterzustöbern und Daten und Fakten nachzulesen, bitte http://www.visionforafrica-intl.org/de anklicken und weiterführen lassen.

In diesem Sinne wünsche ich aus der Ferne ein Jahr voller Nächstenliebe!

„Die ’schoenste‘ Strasse Ugandas“

schöne-straße-uganda

„Die Gegend drumherum ist fantastisch gruen. Kaum zu galuben, dass wir uns mitten in der Tropfenzeit befinden!“

landschaft-afrika

„Das muss ich euch zeigen … die Früchte wachsen einfach aus dem Stamm heraus! Schaut irgendwie witzig aus.“

früchte-stamm

„Entlang der ‚Dorfstrasse‘ befinden sich link und rechts Schulgebaeude, Schlafsaelle und Sportplaetze. Die Toepferei (Pottry) hat mich besonders angezogen! Wo ich ja noch soviel fuer meine Terasse und Garten brauchen koennte! Kurz zuvor hat man mir erklaert, dass die rote Farbe aus dem Schlamm hergestellt wird, die die Ameisen aus dem Boden zum Bau ihrer Huegel befoerdern. Diese Erde wird dann mit dem weissen Schlamm aufgetragen und getrocknet. Danach werden die bunten Verzierungen abgedeckt und mit Russ die schwarze Farbe produziert.

Töpferei-afrika

Kaffeehaus ‚Marianne‘ – nach einer Shoppingtour das Beste In gemuetlicher und typischer österreichischer Manier wird hier Schwarzbrot und Sachertorte in der drangehaengten Baeckerei (mit Berufsschule) gebacken und frisch den Besuchern serviert. Ich konnte es nicht lassen und liess mich nach mehreren Monaten Abstinenz zu einem Stueck Sacher und einem Cappuccino verfuehren. Man beachte die Kakaoblume auf dem Milchschaum!!

„Auf dem Weg nach Hause erinnert der Spruch am Tor an die Naechstenliebe.“

remain-in-christ

Liebe Gruesse in die Heimat

Bis zu den naechsten News aus Afrika

Eure Cecile

liebe-grüsse-afrika
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